FC on tour: den 11. Mann immer dabei

Ab sofort fährt die Mannschaft des 1. FC Köln mit einem eindeutigen Nummernschild sowie rund 6.000 Namen und Botschaften seiner treuen Dauerkarteninhaber durch die Republik – kein Wunder, dass der neue Mannschaftsbus damit nicht nur für die eigenen Anhänger ein echter Hingucker ist.

Juli 2020

In der Hinrunde einen Platz im Tabellenmittelfeld klargemacht, in der Rückrunde weiter gepunktet und den Klassenerhalt frühzeitig gesichert – beim 1. FC Köln läuft's diese Saison wie am Schnürchen. Und das nicht nur auf dem Spielfeld sondern auch abseits davon: Seit dem Heimspiel gegen RB Leipzig rollen die Domstädter in ihrem neuen Mannschaftsbus über die Straßen der Republik. K-FC 1 - schon lange wollte sich Michael Liebetrut dieses Kennzeichen für den Mannschaftsbus des 1. FC Köln sichern, jetzt hat es endlich geklappt. Seit Anfang Juni fährt der FC-Busfahrer das Team mit diesem Nummernschild zum Stadion – angebracht an einem neuen Bus. Dass „Bussi“ sechs Spieltage vor Schluss das Transportmittel wechselt, ist ungewöhnlich. Normalerweise wäre die Saison längst zu Ende. Die Mannschaft wäre im Urlaub, der Leasingvertrag für den alten Bus ausgelaufen, der neue Bus – schon lange bestellt – stünde bereit, um in Ruhe eingefahren und dann erstmals im Juli für die Trainingslager genutzt zu werden. Doch wegen Corona ist alles anders. Und so feierte „K FC 1“ schon beim Spiel gegen Leipzig Premiere.

Rene Schiffer

Wer erstklassig spielt, sollte auch einen erstklassigen Mannschaftsbus haben: Olaf Giebelen, Deutsche Leasing und Ralf Krämer, Unternehmenskundenberater der Sparkasse KölnBonn vor dem neuen Bus.

Rene Schiffer

Harmonisches Bild: Auch vor den Stadion macht "Bussi" eine gute Figur.

Rene Schiffer

Rut un wiess: Bei der Lackierung des Busses geben die Vereinsfarben natürlich den Ton an

Rene Schiffer

Hier findet jeder Platz: Wegen der Vergrößerung des Spieltagskaders wurden zusätzliche Sitzmöglichkeiten verbaut.

Rene Schiffer

Zesamme sin mer FC: Die rund 6.000 Namen und Botschaften machen den Bus zu einem besonderen Hingucker.

Auch das knallrote Design ist anders als ursprünglich geplant: Auf den dunklen Scheiben mit der Skyline der Stadt Köln sind Namen und Botschaften zu lesen - rund 6.000 insgesamt, von Dauerkarteninhabern sowohl aus dem Public- als auch aus dem Business-Bereich. Sie haben darauf verzichtet, sich die anteiligen Preise für ihre Karten für jene Spiele zurückerstatten zu lassen, die wegen der Infektionsschutzmaßnahmen im Kampf gegen Corona nicht mit Zuschauern ausgetragen werden dürfen. Als Dankeschön und Zeichen der Verbundenheit hat der FC ihnen angeboten, sich auf dem neuen Bus zu verewigen. Die Folien mit den Namen wurden ab Mitte Mai produziert und sind gerade rechtzeitig für die erste Fahrt des neuen Busses fertiggeworden.

Hier geht es zum Twitter-Beitrag des 1. FC Köln zum neuen Mannschaftsbus.

Thorsten Evenkamp, seit 2005 FC-Mitglied, ist mit seinem Sohn Mads zur Übergabe des Busses gekommen. Ihre beiden Namen hat er noch nicht gefunden, es stehen zu viele darauf. Aber dass er dabei sein würde, war für Evenkamp Ehrensache. „Ich bin mein Leben lang FC-Fan. Wenn ich in so einer Krise nicht zum FC stehen würde, müsste ich nicht Mitglied sein“, sagt er. „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass man durch den Namen auf dem Bus quasi auf jeder Fahrt des Teams mit dabei ist. Leider können wir wegen Corona momentan den FC nicht im Stadion unterstützen. Also tun wir das auf diesem Weg.“

„Zusammen sind wir FC!“

Mads hat sich derweil auf den Fahrersitz gesetzt und lässt sich von Liebetrut das Innenleben des SE-TRA-Busses zeigen. Neben dem gewohnten Komfort für lange Fahrten gibt es eine weitere Neuerung im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Da wo bisher eine kleine Bordküche eingebaut war, hat der FC nun zusätzliche Sitze montieren lassen. Denn durch die Vergrößerung der Spieltagskader von 18 auf 20 war mehr Platz nötig - 32 Sitze für Spieler, Trainer und Betreuer hat der Bus nun insgesamt. Aber unterwegs sind sie mit viel mehr.

„Es ist ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass man durch den Namen auf dem Bus quasi auf jeder Fahrt des Teams mit dabei ist.“

Thorsten Evenkamp, FC-Mitglied

„Bei jeder Fahrt weiß unsere Mannschaft, dass sie nicht allein ist, sondern von ihren Fans unterstützt wird“, sagt FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle, der nach der symbolischen Schlüsselübergabe zwischen der FC-Geschäftsführung und der den Bus stellenden Schillinggruppe am RheinEnergie-STADION ebenfalls das Gefährt auf der Suche nach den Namen von Bekannten umrundet. „Das bezeugen die Namen von Fans und Partnern, die in der Corona-Krise zu Gunsten des FC auf eine Rückerstattung ihrer Dauerkarten verzichtet haben. So verkörpert der neue Mannschaftsbus genau das, was als Motto auf Kölsch außen draufsteht: Zusammen sind wir FC!“ Auch Frank Krämer, Bera-ter der Schillingruppe sowie der 1. FC Köln KGaA, die erstmalig Leasingnehmer der Sparkasse ist, staunte nicht schlecht, welches Prachtexemplar sein Kunde dem FC für die letzte Etappe der laufenden sowie die hoffentlich mindestens genau so erfolgreich verlaufende nächste Saison bereitgestellt hat.

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