SupaSalad – alles zurück auf Normal

Juni 2020

SupaSalad

Den 11. Mai wird Ralf Schäfer wohl so schnell nicht vergessen. Nach Wochen des Stillstands hatte die nordrhein-westfälische Landesregierung die Corona-Schutzmaßnahmen abermals gelockert und grünes Licht für die Gastronomie gegeben. So durfte der Inhaber der Salatbarkette SupaSalad an diesem Tag endlich wieder Gäste in seinen Läden bewirten. Seitdem mixen seine rund 140 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an elf Standorten in Köln und einem in Bonn hinter Plexiglasscheiben knackige Salate und belegen Paninis. "Mein Konzept, eine gesunde Alternative zu üblichem Fastfood anzubieten, kommt an", stellt Schäfer immer wieder fest. Schon seit einigen Jahren steuert der Gründer und Alleininhaber daher auf Wachstumskurs. Seine neueste Filiale hat er erst vor wenigen Wochen auf der rechten Rheinseite in Deutz startklar gemacht – genau während der Corona-Pandemie. Knapp ein Jahr zuvor hatte er bereits den Sprung ins benachbarte Bonn gewagt und dort die erste SupaSalad-Filiale eröffnet.

SupaSalad
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Der Betriebsstopp durch die Corona-Pandemie hat ihn gleich doppelt getroffen. Mieten sowie andere Fixkosten musste Schäfer weiterzahlen und gleichzeitig verschlang der Ausbau der neuen Filiale zusätzliches Geld – ohne auch nur einen Euro an Einnahmen. "Auf diese Weise türmten sich innerhalb kürzester Zeit Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe auf", berichtet Schäfer.

"Gerade Unternehmen in einer starken Expansionsphase fehlen häufig die finanziellen Reserven, um eine Betriebsunterbrechung von solchem Ausmaß zu überbrücken."

Rafael Wybranietz, Firmenkundenberater bei der Sparkasse KölnBonn

Unter anderen Umständen wäre eine Insolvenz kaum zu vermeiden gewesen. "Gerade Unternehmen in einer starken Expansionsphase fehlen häufig die finanziellen Reserven, um eine Betriebsunterbrechung von solchem Ausmaß zu überbrücken", erläutert Rafael Wybranietz, Firmenkundenberater von Ralf Schäfer bei der Sparkasse KölnBonn. "Jeder Euro, der reinkommt und übrig ist, wird in neues Wachstum investiert." Mit dem Nothilfeprogramm der Bunderegierung hat Schäfer jedoch die dringend benötigte Unterstützung bekommen. Zusammen mit seinem Berater Wybranietz hat der Unternehmer einen Förderkredit bei der KfW beantragt. "Als ich merkte, dass es eng wurde, habe ich direkt Kontakt zu meinem Berater aufgenommen und mit ihm die notwendigen Formulare online ausgefüllt", berichtet Schäfer. "Erfreulicherweise haben wir zügig eine positive Rückmeldung bekommen und mittlerweile ist auch das Geld überwiesen worden."

Damit SupaSalad in der Zwischenzeit liquide blieb, hat ihm die Sparkasse die benötigte Summe über einen Kontokorrentkredit vorgestreckt. Einzige Herausforderung, vor der Schäfer nun steht: "Dadurch, dass der Kredit in einer Summe ausgezahlt wurde, bin ich im Moment eigentlich überfinanziert“, so der SupaSalad-Chef. "Ich bin allerdings auch abgesichert, sollte ich mit meinem Betrieb tatsächlich noch einmal eine zweite oder dritte Welle überstehen müssen."

"Ich fand es ausgesprochen positiv, dass die Sparkasse den Online-Prozess für den Kreditantrag bei der KfW einfach gehalten hat und ich meinen Berater auch in der Stressphase der Coronakrise immer zeitnah erreichen konnte. So konnten wir auftauchende Fragen zügig klären."

Ralf SchäferInhaber der Salatbar SupaSalad

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