Ordnung im Kleiderschrank: So geht’s

Durch das Social Distancing auf Grund der Corona-Pandemie verbringen die Menschen viel Zeit zu Hause. Das ist eine gute Gelegenheit, neben dem Frühjahrsputz auch im Kleiderschrank wieder einmal Ordnung zu schaffen.

April 2020

Foto: Stocksy/Lyuba Burakova

"Das kann ich sicher eines Tages noch gebrauchen." Mit diesem Ausspruch umgeben wir uns im Laufe der Jahre immer mehr mit Dingen, die wir faktisch nicht benötigen. Ein teurer Mantel, der nicht mehr zugeht, ein kaputter Gürtel, den man noch reparieren könnte, ein ausgeleiertes T-Shirt aus dem Kreta-Urlaub. Die Liste ist lang und lässt unseren Kleiderschrank aus allen Nähten platzen, während wir gleichzeitig feststellen müssen: "Mensch, ich habe nichts zum Anziehen". Unser Tipp: Misten Sie mit System aus, und schaffen Sie sich so einen Überblick und Platz für Neues. 

Die Stilfrage

Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Die geblümte Rüschenbluse verstaubt wahrscheinlich deshalb in der hinteren Ecke, weil sie zu Ihren sonst eher klassisch-sportlichen Sachen einfach nicht passt. Und auch wenn Hosenröcke erneut in Mode sind: Sie haben sich noch nie wohl darin gefühlt. Haben Sie ein Teil länger als zwei Jahre nicht mehr getragen, verbannen Sie es aus Ihrem Kleiderschrank.

Die Drei-Sekunden-Regel

Beim Ausräumen des Schranks sollte jedes Teil nur einmal angefasst werden. Innerhalb von drei Sekunden entscheiden Sie dann, ob Sie das Kleidungsstück behalten oder nicht. Während es bei den Lieblingsstücken und Sachen, die Sie im vergangenen Jahr mindestens einmal getragen haben, leicht ist, hilft in allen Zweifelsfällen der nächste Schritt.

Das Drei-Stapel-System

Machen Sie für diese Zweifelsfälle auf dem Boden Platz für drei Stapel. Auf den ersten kommt alles, was Sie in den vergangenen zwei Jahren nicht mehr getragen haben. Der zweite Stapel ist für Stücke mit kleinen Macken wie Flecken, Löchern oder abgerissenen Knöpfen, die unproblematisch gesäubert oder geflickt werden können. Aber erledigen Sie es zeitnah! Und der dritte – kleinste – ist für Teile, zu denen Sie eine besondere emotionale Beziehung haben, aber nicht mehr anziehen. Legen Sie diese gut ausgewählten Andenken in eine separate Kiste, die sie nicht mehr im Kleiderschrank aufbewahren.

Tonne, Spende oder Goldgrube

Den ersten Stapel nehmen Sie sich dann noch einmal separat vor. Wenn Sie sich von einem Kleidungsstück trennen, müssen Sie entscheiden: Wohin damit? Manchmal können aussortierte Kleider anderen Menschen eine Freude machen. Altkleidersammlungen und gemeinnützige Vereine freuen sich über Sachspenden und in Secondhandläden oder über Internetportale wie Ebay lässt sich gut erhaltene Markenkleidung verkaufen.

Kleidung ordnen

Nachdem Sie ausgemistet haben, ordnen Sie die Kleidung im Schrank nach Kategorie und Farben, sodass Sie künftig einen besseren Überblick haben. Bei Shoppingtouren kann außerdem das Prinzip helfen: Kaufen Sie ein Teil, fliegt ein anderes dafür raus.

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