Neues im Dezember

Mit dem letzten Monat dieses Jahres endet eine gesamte Ära. Zumindest im legendären „Star Wars“-Universum. Und auch in unserem bringt das Jahresende diverse Neuerungen – von Brexit-News bis Steuertricks, mit denen Sie viel Geld sparen können. 

Dezember 2019

Weihnachtsbäume werden teurer

Weihnachten ist meist eine kostspielige Angelegenheit. Doch dieses Jahr könnte es noch teurer werden. Die Weihnachtsbaumplantagen haben sehr unter der Trockenheit der vergangenen Jahre gelitten.

Viele Bäume vertrockneten, zum Teil kam es zu Totalausfällen. Die Auswirkungen werden sich besonders in den kommenden Jahren bemerkbar machen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) rechnet bei Nordmanntannen mit einem Preisanstieg von 50 Cent bis zu einem Euro pro Meter.

Allerdings nimmt die Nachfrage nach kleineren Bäumen von 1,50 bis 1,75 Meter zu. Pro Baum betrachtet, fällt die Preissteigerung also moderat aus. „Jeder Haushalt wird einen schönen Weihnachtsbaum kaufen können“, entwarnt der SDW. 

Zum Jahresende heißt es wieder sparen, sparen, sparen

Ein Endspurt bis Silvester kann manchem Steuerzahler ein Geschenk vom Finanzamt bescheren. Das ist zwar nicht gerade neu, aber trotzdem Jahr für Jahr relevant. Denn wer seine Ausgaben bis zum Jahreswechselgut plant, kann Geld sparen. Unsere Tipps für einen lukrativen Last-Minute-Check:

Arbeitsmittel absetzen einfach gemacht
Mit einem neuen Laptop oder Tablet Steuern sparen? Das geht. Werbungskosten mindern die Steuerlast von Arbeitnehmern. Das können beispielsweise Smartphone, Tablet oder Fahrtkosten sein. Wenn die jährliche Werbungskosten-Pauschale von 1.000 Euro geknackt wird, bringen alle weiteren Werbungskosten eine Steuerersparnis. Die Bedingung: Arbeitnehmer müssen die überwiegend berufliche Nutzung belegen. Emails und Telefonate nach Feierabend oder Homeoffice-Tage können als Werbungskosten in der Steuererklärung abgesetzt werden.  

Krankheitskosten: Eigenanteil berechnen und knacken
In der Regel trägt jeder bei einer Erkrankung einen gewissen Eigenanteil selbst. Das sind die Kosten, die nicht von der Krankenkasse übernommen werden, also die sogenannten zumutbaren Belastungen. Diese variieren je nach Familienstand und -größe. Wird diese Grenze aber überschritten, kann sich das steuerlich begünstigend auswirken. Mitunter lohnt es sich also, die neue Brille oder das teure Zahnimplantat noch in diesem Jahr zu bezahlen, wenn so der Eigenanteil überschritten wird.

Limit für Handwerker ausschöpfen
Nochmal schnell die Spülmaschine reparieren oder das Bad renovieren lassen? Bis zu 6.000 Euro an Kosten für Handwerker können pro Jahr steuerlich geltend gemacht werden – 20 Prozent der Rechnungssumme, also maximal 1.200 Euro, zieht der Fiskus direkt von der Steuerschuld ab.  Wichtig dabei: Die Rechnung muss per Überweisung bezahlt werden. Barzahlungen gelten nicht. 

Die Hochzeit im Dezember zahlt sich aus
Heiraten im kalten Monat Dezember entspricht sicher nicht dem romantischen Traum der meisten Paare. Dennoch herrscht auf Standesämtern im letzten Monat des Jahres ordentlich Betrieb. Statistisch betrachtet zählt der Dezember sogar zu den beliebtesten Hochzeitsmonaten in Deutschland. Und das aus einem einfachen Grund: Geld schlägt Romantik. Heiratswillige, die sich rechtzeitig vor Jahresende noch trauen lassen, können rückwirkend für das ganze Jahr kräftig Steuern sparen. So kann eine „Last-Minute“-Hochzeit einige Tausend Euro in die Kasse spülen. Gegen so viele Argumente hat Romantik wenig Chancen. Ehegatten-Splitting ist das Zauberwort, das die Ehe zum Steuersparmodell macht. Es ist eine Möglichkeit der steuerlichen Veranlagung von Ehe- oder Lebenspartnern, die über unterschiedlich hohes Einkommen verfügen. Der daraus resultierende Steuervorteil ist umso größer, je höher der Einkommensunterschied beider Ehepartner ist. 

Brexit-Neuwahlen am 12. Dezember

Drei Jahre nach dem Referendum ist noch immer nicht sicher, wie es weitergeht. Die Brexit-Debatte scheint immer chaotischer und unüberschaubarer zu werden. Ursprünglich war der britische EU-Austritt für den 31. Oktober vorgesehen. Weil es Premierminister Boris Johnson nicht gelang, das mit Brüssel ausgehandelte Austrittsabkommen durchs Parlament zu bringen, musste er auf Druck der Abgeordneten die Verlängerung beantragen.

Es ist bereits der dritte Versuch seit Ende März. Nach der Neuwahl am 12. Dezember hofft Johnson auf eine klare Mehrheit. Wie sich der Brexit auf Ihre Finanzplanung auswirkt, können Sie hier nachlesen.

Der neunte „Star Wars“-Film beendet die Saga

Kurz vor Weihnachten ist es so weit. Am 18. Dezember kommt der letzte Teil der „Star Wars“-Saga („Episode IX: Der Aufstieg Skywalkers“) in die deutschen Kinos. „Die Saga wird enden. Die Geschichte lebt für immer“, heißt es im Trailer. In diesem Sinne sagen wir „Möge die Macht mit euch sein“ und wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest.

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