Licht und Heizung per Handy steuern – Smarthome 

„Smarthome“ ist in aller Munde. Wer zum Beispiel Licht, Heizung, Rollläden oder anderes per Computer oder Smartphone steuern möchte, kann dazu einen Modernisierungskredit der Sparkasse in Anspruch nehmen – oder unter bestimmten Voraussetzungen sogar auf günstige KfW-Fördermittel zugreifen.

Februar 2020

Stocksy/DUET POSTSCRIPTUM

Da ist dieses Video auf YouTube: „Dem Smarthaus auf den Zahn gefühlt“. Untertitel: „Tücken der Technik“. Es zeigt einen Mann, der wie selbstverständlich durch kurze Sprachbefehle alle wichtigen Funktionen seines Hauses steuert – von „Spiele Jazz!“ über „Mache Smoothie!“ und „Kalender?“ bis „Tür öffnen!“ Später allerdings, als er vom Zahnarzt zurückkehrt und wegen des Eingriffs nur undeutlich sprechen kann, wird aus dem Traum ein Alptraum. „Fehler Sprachsteuerung“ ist die einzige Antwort, die er vom System erhält; die Haustür bleibt zunächst verschlossen, stattdessen geht im Haus die Musik an, die Smoothie-Maschine lässt sich nicht stoppen usw.

So weit muss es natürlich nicht kommen. Die Anwender von Smarthome-Lösungen versprechen durch die intelligente Vernetzung und Steuerung der Haustechnik mittels Internet und Computer, Tablet oder Smartphone mehr Wohn- und Lebensqualität in Wohnräumen und Häusern, aber auch mehr Sicherheit und eine effizientere Energienutzung.

Auch bei der KfW ist man überzeugt: „Ein smartes Zuhause bietet Ihnen in vielerlei Hinsicht Vorteile: Sie können Energie sparen, Ihre Immobilie vor Einbruch schützen und den Wohnkomfort erhöhen“, heißt es auf der Homepage der Förderbank.

Die KfW Bankengruppe hat im staatlichen Auftrag zahlreiche Förderprogramme aufgelegt – und unterstützt auch Vorhaben, bei denen die nachträgliche Ausrüstung des Eigenheims mit Smarthome-Systemen im Mittelpunkt steht.

Was wird gefördert?

Dabei gilt allerdings eine wichtige Bedingung: Die Modernisierung muss entweder dazu dienen, die Immobilie altersgerecht umzubauen, also Barrieren abzubauen oder den Einbruchschutz zu verbessern. Oder aber Smarthome-Lösungen sind im Rahmen einer Energieeffizienz-Sanierung vorgesehen.

Mit anderen Worten: Smarthome an sich wird nicht gefördert. Wohl aber Smarthome-Lösungen im Rahmen einer dieser beiden Modernisierungsschwerpunkte.

Beispiele für Fördermaßnahmen:

  • Fenster- und Türsensoren 
  • Lichtsteuerung 
  • smarte Heizung 
  • Ladestation für Elektrofahrzeuge 
  • intelligente Rollladensteuerung 
  • Türkommunikationssystem 
  • Wassermelder 
  • Überwachungskameras 
  • Notruf- und Unterstützungssysteme 

Wie wird gefördert?

Energieeffizient Sanieren
Altersgerecht Sanieren

Varianten

Wichtig: Wer Smarthome-Maßnahmen plant, die nicht in das KfW-Förderschema passen, also nicht in Zusammenhang mit mehr Energieeffizienz, Barrierereduzierung oder Einbruchschutz stehen, ist in Finanzierungsfragen dennoch bei der Sparkasse KölnBonn richtig aufgehoben. Die entscheidenden Stichworte lauten: Modernisierungskredit und Bausparen!

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